Schneewittchen und die sieben Zwerge

Die Urmär vom Schneewittchen (Schneeweißchen) „so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz“, im frühen 19. Jahrhundert von Jakob Grimm in den Kinder- und Hausmärchen aufgezeichnet, ist den Märchenfreunden vieler Länder in unterschiedlichen Erzählweisen als Snow White, Biancaneve, Belosneshka, Sneewittchen und Snehvide bekannt.

Unser Tanzmärchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ verknüpft Realität und Traum und erzählt zugleich die besondere Geschichte von Schneewittchen und dem 7. Zwerg als fantastische Reise eines Kindes und eines verpatzten Trompetensignals.

Ausgelassen kommt ein Junge vom Fußballplatz nach Hause. Zum täglichen Üben der Trompete hat er viel weniger Lust. Die laute Stimme seiner Mutter ermahnt zum Spiel. Doch kein richtiger Ton gelingt. Die Trompete krächzt. Das verpatzte Trompetensignal beleidigt und weckt die Märchengeister. Sie entfachen die Fantasie des Jungen. Das Kind erkennt Schneewittchen und wird Schritt für Schritt Teil ihres gemeinsamen Abenteuers.Täglich befragt eine schöne, aber hartherzige Königin ihren Zauberspiegel: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Nach dem Fest jedoch verkündet nicht nur der Spiegel die neue Wahrheit: „Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr!“ Diese andersartige Schönheit von Schneewittchen hat der junge Prinz sofort bemerkt. Er tanzt mit Schneewittchen und lässt die stolze Königin, deren Welt nur ihr eigenes Spiegelbild ist, einfach stehen. Aus Eifersucht will die Königin ihre junge Stieftochter töten lassen.Der Jäger indes verweigert den Mord und lässt das Mädchen im tiefen Wald allein. Heimatlos findet Schneewittchen im Reich der Zwerge ein Zuhause. Die Zwerge, eine junge Schar liebenswerter Gaukler, leben frei und unabhängig hinter den sieben Bergen.

Das Kind wird zum siebenten Helfer in der Not.

Für Schneewittchen beginnt eine fröhliche Zeit.

Aber die neiderfüllte Königin kann die Wahrheit ihres Zauberspiegels nicht ertragen.

Mit Gift und List trachtet sie Schneewittchen nach dem Leben. Vergeblich sucht der Prinz das Mädchen; die Königin hingegen kennt den Weg zum Zwergenhaus.Die Zwerge können Schneewittchen nur einmal retten, dann scheint alle Hilfe vergeblich.

Tiefe Trauer erfüllt die Freunde. Der Prinz und der Jäger finden das tote Schneewittchen am siebenten Berg. Aber erst das verpatzte Trompetensignal des 7. Zwerges bringt ihre Erlösung.

Die Freude ist groß. Hochzeit soll gehalten werden.Der Zauberspiegel verkündet der bösen Stiefmutter:„Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber die junge Königin ist noch tausendmal schöner als Ihr!“ Ungläubig und voller Wut nimmt sie die Einladung zur Hochzeit des Prinzen an – die junge Braut und ihre Freunde reichen ihr einen Apfel ...

Choreografie und Inszenierung: Bernd Lanzke

Komposition/Arrangements: Waldemar Wirsing

Kostüme und Bühnenbild: Pascale Arndtz

Tanzmärchen von Bernd Lanzke nach der Musik von Waldemar Wirsing

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